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Was einen guten Immobilienmakler ausmacht

Mieter und Käufer möchten vor der Entscheidung zum Hauskauf oder zur Vermietung alle wichtigen Daten zu dem Objekt wissen. Für seriöse Immobilienmakler reicht gemäß dem Branchenverband ein einfacher Gewerbeschein nicht. Hier zählt vor allem die Kompetenz.

Was einen guten Makler ausmacht

Ob ein Makler auch wirklich gute Arbeit leistet, lässt sich an unterschiedlichen Merkmalen abschätzen. So erstellt der Makler zu jedem zu vermittelnden Objekt ein eigenes Exposé, das alle wichtigen Informationen zu der Immobilie enthält. Je ausführlicher dieses ist, desto besser ist es für den Interessenten. Die Exposés der Objekte dienen daher auch als Referenz oder Probe der Arbeit des Maklers. Die bauliche und regionale Expertise ist ebenfalls von Bedeutung. Die Makler sollten sich auf einem regionalen Immobilienmarkt gut auskennen und Fertigkeiten mit entsprechenden Objekten haben. Dies sollte anhand der bereits vermittelten Objekte des Maklers auch belegt werden können.

Der Beruf eines Immobilienmaklers ist nicht rechtlich geschützt, eine Ausbildung ist hierfür nicht vorgeschrieben. Jedoch gibt es eine Ausbildung für den Immobilienkaufmann sowie einige Zertifikate für Aus- und Weiterbildungen in diesem Bereich. Auch die Tatsache, dass ein Makler einer Organisation wie beispielsweise dem Immobilienverband Deutschen angehört, sagt nichts über seine eigentliche Qualifikation aus. So fordern Verbände wie der IVD schon seit Jahren den Gesetzgeber auf, die Mindestqualifikation per Gesetz vorzuschreiben, um vor allem das Vertrauen in diesem Arbeitsgebiet zu stärken.

Der Auftritt und auch der Service des Maklers sind ebenfalls von Bedeutung. Vermittler, welche eine gepflegte, aktuelle und seriös wirkende Internetseite haben und sich zudem auch in den sozialen Medien präsentieren, haben gute Chancen auf eine zweckvolle Vermittlung der Immobilien. Auch der Service muss hier stimmen und die Beratungen ohne Übereile ablaufen. Zudem sollte der Immobilienmakler gut erreichbar sein.

Ausbildung und Berufserfahrung eines Maklers

Um ehrliche Makler von Betrügern zu unterscheiden hilft jene seit 2018 in Kraft getretene Pflicht zur Fortbildung für Immobilienmakler. Gemäß dieser der neuartigen Berufszulassungsregelung muss ein Makler und gewerblicher Immobilienverwalter an anerkannten Fortbildungsseminaren teilgenommen haben.

Der Makler begleitet Interessenten bei der Suche nach einem geeigneten Gutachter, bei Gesprächen mit dem Verkäufer sowie bei der Zusammenstellung aller Dokumentationen für eine geeignete Finanzierung. Er gestaltet zusammen mit dem Notar einen nachvollziehbaren Kaufvertrag und ist zudem auch bei der Unterzeichnung des Kaufvertrages anwesend. Auch nach dem Immobilienkauf steht er für Rückfragen allen Parteien zur Verfügung.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)