Ein Wohnungs- oder Hauseinbruch ist für die Inhaber eine aufreibende, stressige und gefährliche Situation. Zunächst sollte stets so weit wie möglich Ruhe bewahrt und die Polizei unter der Notrufnummer 110 gerufen werden. Bis die Polizei eintrifft, sollte am Tatort nichts weiter berührt oder verändert werden. Die Spurensicherung muss sich zunächst ein genaues Bild verschaffen, wie die Einbrecher, die Wohnung, das Haus oder Betriebsräume hinterlassen haben.

Hilfreich ist die Aufstellung einer Liste mit Gegenständen die gestohlen oder beschädigt wurden. Fotos von den Einbruchsspuren können hilfreich für die Ermittler später sein. Mit der Notrufnummer 116 116 können Sie gegebenenfalls Kreditkarten und EC-Karten sofort sperren lassen, sind diese gestohlen worden. Wurden Handys gestohlen, sollten Sie eine Meldung beim Provider darüber absetzen.

Haben Sie eine Hausratsversicherung abgeschlossen, dann schildern Sie mit allen nötigen Unterlagen und Fotos den Fall der Versicherung. Aus Sicherheitsgründen können oder müssen Schließzylinder bei Türanlagen ausgetauscht werden, falls Schlüssel zur Beute der Diebe gehören.

Es kann auch sinnvoll sein, eine Detektei oder einen Privatdetektiv anzuheuern. Dabei erhalten Sie tatkräftige Hilfe bei der Klärung des Einbruchs. Mittels Detektivs kann sich die Chance erhöhen, gestohlene Sachen wieder aufzuspüren und Observationen durchzuführen. Unterstützend sind Detektive auch bei der Beweissammlung . Eine Detektei kann Sie gut beraten, um zukünftige Einbrüche zu verhindern. Dabei werden riskante Sicherheitsstellen identifiziert und Verbesserungsmaßnahmen vorgeschlagen. Diebstahlaufklärung und Diebstahlermittlung bietet unter anderem die Detektei Stuttgart neben vielen weiteren Leistungen an.

Was Sie tun können, um Einbrüche zu vermeiden – Tipps

Haus- und Wohnungsinhaber tun gut daran, Schwachstellen bei Türen und Fenstern zu beseitigen. Ziel ist es, das Aufhebeln zu erschweren. Dazu könnten mechanische Sicherungssysteme beitragen oder Zusatzschlösser. Auch Querriegel und Sicherheitsbeschläge haben sich als nützlich bei der Einbruchsprävention erwiesen.

Sollten Sie das Haus verlassen, achten Sie auf geschlossene Fenster. Dabei gilt, dass ein gekipptes Fenster gleich einem offenen Fenster gleich ist.

Verstecken Sie auf keinen Fall Schlüssel im Außenbereich. Viele Einbrecher sind sich der verschiedensten Verstecke bewusst. Sollten Sie einen Schlüssel vermissen, tauschen Sie die Schließzylinder aus.

Gerade in den dunklen Monaten im Winter machen sich helle Außenbeleuchtungen nützlich, denn diese schrecken Einbrecher erstmal ab. Im Außenbereich können Sie ein Videoüberwachungssystem installieren – eine weitere Barriere für Einbrecher.

Dichte Hecken, stachlige Büsche und wachsame Nachbarn können einen Teil bei der Einbruchsprävention darstellen. Insgesamt können sich Nachbarn gegenseitig in der Wachsamkeit helfen und bei verdächtigen Aktivitäten bzw. Beobachtungen die Polizei alarmieren.

Verfügt Ihr Haus über Sicherheitssysteme müssen diese gründlich regelmäßig gecheckt werden, so dass alle Funktionen aktiv sind. Hierzu können Sie sich von den Fachfirmen beraten lassen, die zudem Tipps geben können, Schwachpunkte zu entlarven. Verlassen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung, sollten Sie dazu keine Hinweise oder Signale geben, bspw. über Social-Media-Netzwerke oder dem Anrufbeantworter.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)